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Wir eröffnen demnächst eine zweite Praxis in der BallsportArena. Neue Wirkungsstätte, neue Mitarbeiter... es bleibt spannend.

Tapen kommt von dem amerikanischen Begriff „Tape“ für Verbandspflaster. Es bezeichnet einen sogenannten funktionellen Verband, ein Verband für verletzte oder geschädigte Gelenke mit eingeschränkter Beweglichkeit. Dieser soll helfen, nur noch gewünschte Bewegungen auszuführen oder schädliche Bewegungen einzuschränken, um das verletzte Gelenk vor zu hoher Belastung zu schützen. Das Tape besitzt eine Stütz- und Haltefunktion von Muskeln, Sehnen und Bändern. So wird ein physiologisches Gleichgewicht zwischen Stabilität und Mobilität geschaffen und entlastet die gefährdeten oder verletzten Bereiche.

Zur Sportphysiotherapie gehört neben den Massagen und den Bewegungstherapien auch das Sport-Taping. Besonders Sportler in der Rehabilitation nach Verletzungen nutzen diese Therapieform. Kaum eine Sportart kommt heute ohne Anwendung von Taping aus.

Im Gegensatz zum Kinesio-Taping wird beim klassischen Sport-Taping die betreffende Stelle mit einem starren Tape geklebt, um eine Bewegungsrichtung einzuschränken bzw. diese für eine Weile ruhig zu stellen.

Neben den Klassikern wie Rückenschmerzen, Beschwerden an der Halswirbelsäule und Schultern lassen sich auch Knieschmerzen oder umgeknickte Sprunggelenke gut tapen, eine mögliche Therapieform, die dann mit jeder bekannten weiteren Therapie und Training kombiniert werden kann. Mit einer gezielten Therapie verlaufen Heilungsvorgänge nach bestimmten Verletzungen schneller und mit einem besseren Ergebnis. Speziell angebrachte Sporttapes beeinflussen positiv den Heilungsprozess bei Verletzungen und deren Beschwerdereduzierung. Vorwiegend werden die Taping-Verbände nach akuten Verletzungen und deren Nachbehandlung eingesetzt. Nicht nur bei Gelenkverletzungen sondern auch bei Gelenkinstabilitäten oder kleineren Knochenbrüchen können diese Hilfsmittel zum Einsatz kommen.

Anwendungsgebiete zeigen sich bei:

  • Muskelverletzungen
  • Bänder- und Kapselverletzungen
  • Gelenkverletzungen
  • überlastungsbedingter Schädigung (z.B. Athrose)